M1 Rallye Masters
 
 
M1 Rallye Masters - Presse:
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Ford Racing Rookie Patrick Knoll gewinnt die M1-Wertung mit einem ORC-2000 Podium:
 

Klasse statt Masse – das war die Antwort von Patrick Knoll bei seinem M1-Einsatz bei der OBM-Wechselland Rallye nach nur zwei eingegangenen M1-Nennungen. Bei dem eklatanten Leitungsgewichtsvorteil gegenüber dem zweiten M1-Starter Martin Ritt (Volvo 740) hätte Patrick seinen ersten M1-Sieg auch mit weniger Risiko locker nach Hause fahren können – sein Plan sah jedoch anders aus.

Fotos: Harald Illmer

Am Freitag starteten die beiden Duos Patrick Knoll / Christoph Karl und Martin Ritt / Anna-Maria Obernhuber noch bei trockenen Bedingungen in die OBM-Wechselland Rallye. Am Samstag brach das angekündigte Italien-Tief jedoch mit voller Wucht im Austragungsgebiet ein und war schließlich auch der Grund dafür, dass die erste Sonderprüfung in Dechantskirchen abgebrochen werden musste. Ein Teil des Feldes hatte bis dahin die immer mehr überflutete Strecke schon passiert, der Rest wurde mit einer einheitlichen Zeit belegt. Auf den folgenden Sonderprüfungen waren wieder befahrbar, jedoch vom Grip her sehr schwer einzuschätzen – dementsprechend hoch war die allgemeine Ausfallsquote.

Die beiden M1-Teams hatten im Laufe der Rallye zwar auch den einen oder anderen „big moment“, Fehler mit Auswirkungen gab es jedoch keine. Besonders Patrick Knoll zeigte bei den schwierigen Bedingungen, wie stark er sich seit seiner ersten Rallye im Rebenland entwickeln konnte – auch gegenüber den teilweise wesentlich Leistungsstärkeren Fahrzeugen der 2-WD ORM und des ORC-2000 konnte er sich stark in Szene setzen. Als Patrick und Christoph nach SP 16 Samstagabend über die Zielrampe rollte, zollten Ihnen viele aktive Respekt – neben dem erwarteten M1-Sieg stand das unerwartete ORC-2000 Podium wie auch ein starker 13. Gesamtrang der Rallye mit dem nur rund 180PS starken, seriennahen Ford Fiesta ST in der Ergebnisliste. 

Patrick Knoll: „Mit der Platzierung hatte ich nicht gerechnet, es hat mich aber natürlich sehr gefreut. Für mich war das die beste Rallye bisher – die ständig wechselnden Bedingungen und der unterschiedliche Grip waren eine große Herausforderung, es hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. In Dobersberg würde ich gerne noch mal starten, bin aber noch nicht ganz sicher ob wir das hinbekommen - wir werden das Ende September entscheiden.“  

Das Duo Ritt / Obernhuber war beim Materialeinsatz eher zurückhaltend, ultraweicher Regenreifen standen nicht zur Verfügung. Dennoch begeisterte das Team mit einem spektakulären Fahrstil die vielen Fans, die trotz der unwirtlichen Bedingungen aushielten. Auch die beiden hatten sichtlich Spaß, Gesamtrang 24 und Rang zwei in der M1-Wertung waren am Ende das zufriedenstellende Ergebnis.

Martin Ritt: „Das Wetter hat für uns perfekt gepasst, aber leider geht es für unser Auto im Wechselland einfach zu viel bergauf. Die Rallye ist aber wirklich eine super tolle Veranstaltung, sie hätte sich definitiv wesentlich mehr Starter verdient. Wir planen jetzt noch einen Start bei der Austrian Rallye Legends, die Rallye wird ja praktisch vor meiner Haustüre ausgetragen – darüber hinaus haben wir für heuer keine weiteren Starts mehr geplant. Nächstes Jahr wollen wir unseren Volvo aber auf jeden Fall wieder an den Start bringen.“

Die längere Pause bis zum letzten M1 Rallye-Masters Lauf am 19. & 20. Oktober werden von einigen M1-Teams dazu genutzt, Ihre Fahrzeuge wieder in Ruhe vorzubereiten.

Bei der Herstrallye in Dobersberg werden wieder mehr Starter erwartet – auch wenn die Wertungen entschieden sind, nach der Saison ist vor der Saison, und Wettbewerbskilometer sind natürlich auch in der M1 durch nichts zu ersetzen.

Den aktuellen Stand der Gesamtwertung und die Links zu den Einzelergebnissen der Rallye finden Sie HIER!

presse@rallye-masters.at

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